Zu den Vorteilen der Dell-Microsoft-Kombo gehören: große E-Mail-Postfächer, die einfacher und günstiger verwaltet werden können; volle Einhaltung von Compliance-Bestimmungen und Nachrichten, die einfacher durchsucht und wiederhergestellt werden können. Durch einen Support über einen einzigen Kontakt funktioniert dies reibungslos. Außerdem sind Lösungen von Drittanbietern nicht notwendig.

Laut Casey Birch, Exchange Solutions-Produktmanager bei der Dell Products Group, sind nahezu zwei Drittel der installierten Basis von Microsoft Exchange auf Exchange Server 2003 oder früheren Versionen. Aus diesem Grunde dürfte die Konvertierungsrate zu Exchange 2010 hoch sein. Oberflächlich betrachtet ist dies ein einfaches Upgrade. Durch die zahlreichen verfügbaren Optionen dürften die Bemühungen jedoch nicht überschaubar sein und die Ergebnisse verzerren.

Dell hat diese Woche zwei Architekturmodelle und neue Beratungsdienste eingeführt, um Unternehmenskunden dabei zu helfen, die Endziele zu erreichen, die sie von Exchange 2010 erwarten. Ein weiterer Bonus: Dell bietet einen einzigen Kontaktpunkt, um Kunden dabei zu helfen, die Bereitstellung von Microsofts Exchange Server 2010-, Windows 7- und Windows Server 2008 R2-Softwareportfolio zu beschleunigen.

Die IT-Leiter von Unternehmen, die zwischen Kosten und noch mehr Kosten festsitzen, begrüßen dies. Einerseits besteht für Microsoft Exchange 2003 bereits erweiterter Support, der sich dem Ende zuneigt und für Support wird eine hohe Gebühr verlangt. Andererseits kann die Migration zu Exchange 2010 ebenfalls kostspielig sein, wenn das Endziel und der Weg, um dieses Ziel zu erreichen, nicht von Anfang an mit Umsicht festgelegt werden.

Umstellung auf Exchange oder nicht

Zweifellos steht eine Menge Geld auf dem Spiel.

Mit einem Upgrade zu Exchange lassen sich jedoch auch riesige Nutzeffekte erzielen. Mit der Beibehaltung des Status quo ist dies nicht der Fall. Zu den Vorteilen auf der Plusseite gehören: große E-Mail-Postfächer, die einfacher und günstiger verwaltet werden können; volle Einhaltung von Compliance-Bestimmungen und Nachrichten, die einfacher durchsucht und wiederhergestellt werden können. Außerdem sind Lösungen von Drittanbietern hierfür nicht notwendig.

„Nehmen wir als Beispiel mal Compliance-Fragen in Verbindung mit E-Mail-Nachrichten, die in Lösungen von Drittanbietern archiviert werden, die komplex und kostspielig sind und für die der Support schwierig ist. Dazu kommen die auf persönlichen Ordner-Dateien, CDs usw.“, meinte Birch. „Für die Administratoren und Compliance-Leute sind dies Monster, die einen mit Haut und Haaren verschlingen.“

Da diese E-Mail-Dateien existieren, sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, sie auf Verlangen vorzulegen. „Es ist schwierig, auf alles Zugriff zu haben“, sagte Birch. „Vor Exchange 2010, das zur Handhabung des Problems über systemeigene Funktionen verfügt, war das Problem vorhanden, aber keine wirkliche Lösung. Der E-Mail-Managementservice von Dell tat sich mit Microsoft zusammen, um praktische Möglichkeiten anzubieten, um diese Dateien auf ein zentrales Archiv zu verschieben und Vorschriften festzulegen, damit dieses riesige Compliance-Problem nicht weiterbesteht oder wieder auftritt.“

Die Vorteile von Exchange 2010 und die E-Mail-Management-Services-Kombo von Dell vervielfachen sich dramatisch, wenn man Fragen der Hohen Verfügbarkeit und Notfallwiederherstellung bedenkt. „Diese Kombination bietet einfache Such- und Wiederherstellungsmöglichkeiten und ist kostengünstiger und weniger komplex als Lösungen von Drittanbietern“, so Birch.

Zwei Erfolgsmodelle

Die Vorteile sind unbestritten. Dies sind die besten Möglichkeiten, um diese Nutzeffekte zu erlangen, die verwirrend und möglicherweise kostspielig sind. Dell hat zwei Architekturmodelle erstellt, um die Optionen in überschaubare Kategorien zu ordnen: das Agile Consolidated Model und das Simple Distributed Model.

Dell hat sein umfangreiches Server- und Storage-Portfolio, sein internes Know-how im Bereich von Microsoft Exchange und das Exchange 2010 Technology Adoption Program (TAP) genutzt, um diese Architekturmodelle zu entwickeln.

„Bei beiden Modellen sind zahlreiche Optionen vorhanden“, erklärt Birch. „Durch Auswahl einer dieser beiden deutlich unterschiedlichen Kategorien identifizieren Sie sofort die Optionen, die für Sie am nützlichsten sind, um Ihre jeweiligen Ziele zu erreichen.“

Kurz gesagt: Das Agile Consolidated Model ist zukunftsorientiert und bietet zahlreiche Virtualisierungsmöglichkeiten. Das Simple Distributed Model ist einfach und kostengünstig. „In das Simple Distributed Model kann Virtualisierung aufgenommen werden, was jedoch nur wenige Vorteile hätte, jedoch die Komplexität und die Kosten erhöhen würde“, meint Birch. „Wenn Sie wissen, dass Sie Virtualisierung benötigen oder benötigen werden, sind Sie mit dem Agile Consolidated Model besser bedient.“

Dell definiert die beiden Modelle wie folgt:

Agile Consolidated Model: Diese Architektur eignet sich für Kunden, die anstatt spezieller Infrastrukturen für bestimmte Applikationen ein dynamisches Rechenzentrum mit Server- und Storage-Konsolidierung und -Standardisierung aufbauen wollen. In diesem Modell spielt die Server- und Storage-Virtualisierung eine zentrale Rolle bei der Abstraktion von Anwendungen und Betriebssystem von der Hardware-Infrastruktur. Die Server- und Storage-Grundlage für dieses Modell bilden PowerEdge-Blade- oder -Rack-Server von Dell in Verbindung mit der EqualLogic-PS-Serie oder Dell/EMC CX4/AX4 SANs.

Simple Distributed Model: Diese Architektur bietet eine Server-und Storage-Infrastruktur, die darauf abgestimmt ist, Exchange 2010 möglichst einfach, verfügbar und kostengünstig bereitzustellen. Dieses Modell nutzt die Server- und Storage-Komponenten auf zweierlei Art:  Es verwendet entweder den PowerEdge R510, der auf Grund seiner Speicherdichte keine externen Speicher benötigt, oder einen PowerEdge-Standard-Rack-Server mit einem Direct-Attached-Storage-System, beispielsweise dem Dell PowerVault MD1000.

Beratungen und Ergebnisse

Abgesehen von der Organisation von Optionen bei Exchange 2010-Einsätzen in funktionsfähigen Architekturen bietet Dell neue Beratungsdienstleistungen für Kunden zur Bewertung, Beurteilung, Planung und Durchführung von Upgrades oder für komplette Migrationen auf Microsoft Exchange Server 2010 an.

Die neuen ProConsult-Dienstleistungen für Exchange 2010 umfassen:

  • Workshop: Roundtable-Gespräche zeigen den Kunden, wie Exchange 2010 ihnen nutzen kann, was bei einem unternehmensweiten Einsatz zu beachten ist und wie sie SaaS-Angebote verwenden können.
  • Fast Track: Dieser End-to-End-Service umfasst Bewertung, Gestaltung und Validierung und wird ohne Unterbrechung Schritt für Schritt umgesetzt.
  • Assessment: Das vor Ort vorgenommene Assessment stellt die detaillierten Anforderungen von Business, Technik und operativem Betrieb fest und beurteilt die vorhandene IT-Infrastruktur.
  • Design: Kunden entwerfen gemeinsam mit Dell-Experten eine Exchange-Server-2010-Lösung, die eine hohe Skalierbarkeit und Leistung mit Flexibilität bei Usability und Management verbindet.
  • Implementierung und Validierung: Damit können Unternehmen effizient und kostengünstig ein Design in den produktiven Betrieb übernehmen und gleichzeitig die Risiken für den normalen Geschäftsbetrieb minimieren.

Der Dell-Support hat sich ebenfalls weiterentwickelt. Dell ProSupport-Services bieten für die Computerhardware und Exchange Server 2010 umfassenden Support. Durch den einzigen Kontaktpunkt können Kunden Risiken, Kosten und Zeit reduzieren, die mit der Implementierung von Exchange 2010 verbunden sind. Ein weiterer Bonus: Die standardbasierten Technologieplattformen sind so konzipiert, dass Kunden dabei geholfen wird, ihre Flexibilität, Effizienz und Skalierbarkeit zu erhöhen, ohne dass durch unternehmenseigene Lösungen ein Anbieter-Lock-in gefördert wird.

Dazu Birch weiter: „Dell ProSupport bietet vollen Support von Microsoft- und Dell-Produkten. Mit einem Anruf werden alle Fragen beantwortet.“

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